Seiser Alm 🇮🇹

Südtirol

Compatsch: Die Sonne streicht über die Alm. Noch ist alles ruhig. Ein paar von den anderen Campern machen sich vom Parkplatz. Ich streife ein wenig durch die Gegend. Es ist so ruhig. Das Licht ist so sanft. Ich mag es. 🌍Kaum zurück auf dem Parkplatz kommt der Wart und streicht 19€ für den Tag ein. Das ist OK, denn wir wollen noch ein wenig wandern. Zumal er nichts extra für die Nacht verlangt.

Wir beschließen die gängige Puflatsch Wanderung zu machen. Doch nicht so wie sie ausgeschrieben, sondern anders herum. Beginnend folgen wir der schmalen Straße hinauf zur Dibaita Hütte. An der Speisekarte steht, dass sie heute glücklichen Almochs servieren. Wir sind angefixt.

Der Weg ist nun eher wie ein schmaler Waldweg. Es geht weder steil hinauf oder herunter. Könnt also überall sein – wenn nicht da die Kulisse.

An der Arnika Hütte lassen wir uns ein Stück Kuchen servieren. Glücklicherweise haben wir die Wanderung entgegengesetzt dem Strom gemacht. Noch keinem sind wir begegnet und auch hier sitzen sie noch draußen an den Tischen für die Gäste und schälen Kartoffeln. Leider verpassen wir so im Schwelgen den Abzweig und gehen Richtung Osten.

Der Weg führt gerade über Wiesen. An der nächsten Kreuzung sind wir erstaunt diese Prozession von Leuten zu sehen. Das sind Diejenigen welche der Beschreibung folgten. Tja Schad, jetzt müssen wir diesem Pulk folgen.

Manch einer ist erstaunt über unsere Tätigkeit…

Wir gehen zur Puflatschspitz (2177m) den Hexenbänken,

dem Gollerspitz zurück zur Arnika Hütte. Die Geruhsamkeit ist verschwunden. Alle Tische belegt. Wieder den Weg quer über den Puflatsch.

Am Puflatsch Restaurant versuchen wir etwas zu essen zu bekommen. Alle Tische belegt. Auch an Tschötsch Alm kein Erfolg. Wir gehen etwas hungrig zurück Richtung Compatsch. Als wir unweit der Dibaita Hütte vorbeikommen erinnern wir uns der Speisekarte. Freundlich werden wir zu Tisch gebeten und es war lecker.

Langsam neigt sich unsere Tour dem Ende. Wir müssen Richtung Norden. Der Plan ist im Meraner Tal zu stoppen. Sämtliche Zeltplätze durchtelefoniert. Keine freien Kapazitäten. Einer rät uns gleich lieber nach Österreich zu fahren. Wir sind schon kurz vor Bozen. Ein letzter Versuch bei dem Campingplatz vor Ort. Diese möchte nicht reservieren aber wenn wir in der nächsten halben Stunde kommen, hätten sie was für uns. So fahren wir Richtung Süden nach Leifers zum Camping Steiner. 🌍 Die Sonne brennt und die Luft flirrt. Ich mach heut gar nichts mehr. Nur noch rumhängen und eventuell in den Swimmingpool. Na ja zu einer kleinen Tour durch Leifers lasse ich mich überreden.

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