Kochel am See 🇩🇪


Berlin: Und wieder einmal geht es los. Unser Ziel ist Südtirol. Wohlgemut starten wir mit keinem exakten Plan. Bis München wollen wir heute kommen. Gerad auf der AVUS, stockt es zum ersten Mal. Das fängt ja gut an. So zieht sich die Fahrt auf der A9 durch. Immer wieder Baustellen. Bei Leipzig ist dann Totalsperrung. Wir verlassen die Autobahn und fahren durch kleine Dörfer. Es ist zwar ein Umweg doch trotzdem sparen wir eine Stunde. Ab dem Hermsdorfer Kreuz wird es entspannter. Die Baustellendurchfahrten reduzieren zwar die Geschwindigkeit, doch ernsthaft zum Stehen kommen wir nicht. Wo nun Übernachten? München am Morgen – ich kann drauf verzichten. Wir entscheiden uns für Kochel am See. Einen Parkplatz direkt am Friedhof – ich hoffe hier betten wir uns gut – lädt für die Nacht.

Die nahe Kirche lässt ein Geglocke die ganze Nacht vermuten. Glücklicherweise fangen sie damit erst um 6 Uhr morgens an.

Viel zu essen haben wir nicht im Bus. Erst einmal einen kleinen Bummel durch die Stadt. Das Wetter ist ein wenig suboptimal. Leichter Niesel in den schmalen Gassen. Wir finden nur einen offenen Italiener. Keine schlechte Wahl. Uns scheint, alle sind hier.


Die Nacht war ruhig. Die Sonne kommt über die Berge und lockt mich aus den Federn.

Um etwas zum Frühstück zu ergattern durchstreifen wir wieder einmal den Ort. Heute am Montag hat der Bäcker den Tag der Woche, wo er nicht mitten in der Nacht aufsteht. So offeriert er kein frisches Backwerk. Ok- zu Edika. Wir versorgen uns mit dem Nötigsten.

Kaum aus dem Ort lockt ein Parkplatz direkt am See. Herrlich am frühen Tag hier zu sitzen und Frühstück zu genießen. Was wäre das für ein herrlicher Platz für die Nacht. Leider ist dieses nicht erwünscht.

Weiter geht es Richtung Walchensee. Es ist nicht einfach zu parken. Alle Plätze sind belegt. Wir streifen den See und fahren weiter Richtung Süden.

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