Parque Nacional Rincón de la Vieja 🇨🇷

Costa Rica

Direkt an einem Ende der Hazienda liegt der Nationalpark. 🌎 Doch bevor wir diesen besuchen, stärken wir uns bei einem Frühstück. Der Nachteil eines Hotels, welches auf solchen Durchsatz spezialisiert, sieht man an dem Essen. Es ist schon lecker und ok, doch gleichbleibend.

Im Empfangsgebäude muss man natürlich erst einmal seinen Obolus begleichen. Wichtig für alle Besucher, den Pass nicht vergessen!

Viel Prospektmaterial ist hier nicht. Da ist eine schematische Karte an der Wand. Das ist es auch schon. Dir wird mitgeteilt, dass du bis um 12 auf dem Weg zu den Wasserfällen sein musst, danach wird er geschlossen. Um 14:00 schließt der Park. Nebenan ist noch ein kleiner Shop. Wasser verkauft dieser aber nicht.

Wir machen uns erst einmal auf den Trail zu den vulkanische Aktivitäten.

Die Bäume sind einfach faszinierend.

Catarata estacional

Ein paar Meter weiter dampft es plötzlich mitten im Wald. (Fumarolas) Na ja – so ganz unerwartet kommt es nicht, doch hier ist es wirklich einfach so mitten im Grün.

Ein wenig kochendes Wasser. Sehr nach Schwefel riecht es nicht.

Im Wald nagt ein Aguti. Ich weiß nicht was an diesem gut ist.

Am nächsten Punkt, Volcancito, hört man heißen Wasserdampf aus der Erde blasen. Das Gestein rundherum ist bunt verfärbt.

Hier nun ist ein Faultier. Wenn ihr nichts bewegen seht, dann ist das kein Wunder. Es bewegt sich die meiste Zeit nicht.

Es gibt riesige Bäume..

kleinere Bäume mit schönen Blüten,

und verwunderlicher Weise auch mal gar keine Bäume.

Wir kommen zu den Pailas de barro.

Das sind Schlammlöcher die vor sich hin brodeln und bei jeder aufsteigenden Luftblase solch ein schmatzendes Geräusch von sich geben.

Die Pailas de agua sind – tja was? Es ist ein wenig schlammiges Wasser welches etliche aus der Tiefe der Erde herauf gespülte Mineralien enthält, die sich an den Rändern abscheiden und ein paar bunten Algen als Nahrung dienen. Egal was es ist, es sieht schon beeindruckend aus.

Ich gehe so den Weg entlang und höre etwas merkwürdiges. Ist da einfach ein Schlammloch im Gras.

Der Weg führt wieder über das Grasland. Im Wald sieht man es überall dampfen.

Die letzte der Stationen auf diesem Weg ist die Laguna Fumarolica.

Neben dem Pfad verläuft dieser grasfreie Raum. Ab und zu sieht man es noch dampfen. Wahrscheinlich floß hier mal ein dampfender Fluss.

Sieht man genau hin, findet man ein paar Lebewesen in den Bäumen.

Wir machen uns auf zum Wasserfall. Es sind 10km. Da der Weg um 12 schließt und der Park um 2 müsste man das in 2 Stunden schaffen. Irgendwie unwahrscheinlich aber gut… Wir versuchen es zügig.

Es geht auf Brücken über Flüsse,

hier hoffentlich vorbei und nicht mitten rein,

über unzählige Wurzeln und Steine,

vorbei an Flüssen, welche einfach in der Erde verschwinden,

immer beobachtet von…

und von,

mit Blick aufs Meer,

einige scheiterten,

hin zum Catarata La Cangreja. Ich konnte nicht anders. Badehose – ja die hatte ich die ganze Zeit geschleppt – an und rein. Es war herrlich. GG war unschlüssig ließ sich dann aber auch bewegen. Bereut hat sie es nicht. Folgend die 5 km zurück. Also – wir waren nicht die Letzten und es war auch schon nach 2.

Gleich noch mal in die heißen Quellen des Hotels.

Dann „reiten“ wir mit den letzten Tropfen Sprit dem Sonnenuntergang entgegen.

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