Espacio Cultural CajaCanarias La Palma (6) 🇪🇸

La Palma

La Palma Espacio Cultural CajaCanarias

Heute Morgen werde ich mit strahlender Sonne geweckt welche sich innerhalb von zwei Minuten verzog um Regen Raum zu geben. Was macht man nun an einem solchen Tag – eher bei solchem Wetter? (🇬🇧 translate article)

Wir fahren in die Inselhauptstadt um den Corso ein wenig abzulaufen. In dem Bild sind die typischen Balkone von La Palma festgehalten. Sie sind schön doch aus meinem Empfinden waren sie eventuell mal typisch und heute eher marginal vertreten.

Im Espacio Cultural CajaCanarias ist momentan eine Ausstellung zum Thema Drachenbäume. Warum nicht? Wenn ich ehrlich bin lockte mich der Anblick in den Innenhof mehr als die zu erwartende Kunst. Diese Holz-Balustrade ist fein gearbeitet.

Das große Kunstwerk stellt schon irgendwas dar was mir aber irgendwie verborgen bleibt. Ein Drachenbaum eher nicht – oder?

Folgt mir nach oben in die Ausstellung. Die Form des Kustwerkes von Luis Morera – Ach Guañac könnte man schon als Drachenbaum durchgehen lassen. Was nun Guañac heißen könnte? Mir bleibt nur zu denken: »Ach« Da muss doch noch irgendwas sein. Warum formen Menschen diesen Baum? Warum kämpfen sie selbst in diesem?

Imeldo Bello

Schon eher einfach zuzuordnen zum Thema, doch was machen die Leute. Auch der dem Werk verliehene Titel »Drago« erlaubt darüber nicht den Hauch einer Erleuchtung.

Juani Alonsos  »Drago-palcta« ist sehr schön bunt und auch vor bunter Kulisse. Einfach mal ein Werk was keine Fragezeichen aufwirft.

Luis Palero reduziert es mit seinem Werk »Drago«, ja es ist mir bewusst wie wiederholend, auf das Wesentlichste.

Das ist schon eher interessant zu ergründen. Eine Frau mit der Krone eines Drachenbaumes. Was wollte damit gesagt werden. Klar gibt es sicher einige der besseren Hälfte der Menschheit welche einen gewissen Bezug zu dem Worte Drachen haben. Oder ist der Fokus dieser eher auf den Körper und eine gute Frisur zu sehen? Der Mann im Hintergrund – wie auch im realen Leben. Auch das entsteigen aus einer Muschel – oder soll das ein Füllhorn sein – beherbergt einige unterschiedliche Deutungen.

Ob Drachenbäume oder sonst was – es ist schön bunt – erinnert eher an einen Kurzbesuch auf einem fernen Planeten.

Stipo Pranyko stellt auf seinem Werk – ja was? Es muss was mit Drachenbäumen zu tun haben sonst hänge es nicht hier. So weit mein Informationsstand. Klar versuche ich zu erkennen – und scheitere.

Wie die Getränke in die Ausstellung passen entzieht sich mir auch. Wenn es nur um Genuss gehen würde, würde ich einen Zusammenhang erkennen können. Doch das Thema ist hier Drachenbäume.

Imeldo Bello – Drago-Medusa. OK – Drachenbaum ist erkennbar. Seit wann wächst dieser auch unter Wasser? Welche Gemeinsamkeiten hat er mit Medusen? Was soll mir damit nähergebracht werden? Wo ist die Erkenntnis?

Ich, nicht wahnsinnig Kunstschaffend, könnt dieses sicher auch auf die Leinwand bringen. Zugeben muss ich allerdings auch, mir würde es nicht in den Sinn kommen. Nur wenn das Thema vorgegeben und die Deadline in Kürze. Victor Camacho – »Drago e tres rayas mayusculas« Immerhin gibt er sich mit dem Bildtitel genauso schnörkellos wiemit dem Werk an sich „Drachenbaum mit drei großen Streifen“, wobei ich eher wählen würde »Drago formado por tres rayas mayusculas«

Der Mann im Baume, der Drachen davor, Bäumchen Bäumchen wechsle dich.

Sehr rudimentär und nicht wirklich erkennbar als ein Drachenbaum und doch hängt es hier. So muss es wohl einer sein. Es sind mehr als drei Streifen – doch nur einer ist bunt.

Der Drachenbaum als streetart.

Im Fourier eine tolle aufwendige Krippe. Ich verlasse diese Ausstellung wieder einmal mit mehr Fragezeichen in meinem Kopf. Sollte es nur darum gehen etwas Schönes gesehen zu haben – OK – hatte ich. Doch meistens geht es ja um mehr – oder ist das nur so eine fixe Idee von mir. Sollte ich im Netz nachschlagen – im Urlaub? Wandern ist doch einfacher als der Besuch einer Ausstellung, dünkt mich.

Eigentlich genug Kunst genossen und doch irgendwie auf den Geschmack gekommen streifen wir die schon ziemlich kritische Ausstellung von Manu Mazan.

Mal versuchte er sich offensichtlich an der Art der alten Meister, mal stellt er für mich offensichtlich unseren Umgang mit Medien in Frage, mal die sozialen Vorschriften, mal unseren Umgang mit Unvorhersehbaren, mal die Idee des immer weiter so…

Das Wetter ist noch immer nicht so das man gerne wandern möchte. Ich gebe dem doch eine Chance und hoffe das die Berge oberhalb der Wolken. Also los!

Ein wenig Backwerk zu verspeisen stellt ja meistens einen tollen Moment im Leben eines Jeden dar. Mich fing hier das tolle Schildchen mit »Snecken«

Nun nur noch ein kleiner Abstecher zum Castillo de Santa Catalina, glücklich das dieses Stück rostendes Eisen nicht mehr gebraucht.

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