Vao – Bay d’Upi 🇳🇨

Neukaledonien

Baie d’Oro: Mit den Leuten von gestern Abend teilen wir uns ein Taxi nach Vao. Interessanter Weise bekommt der Taxifahrer für jede Fahrt 1000CPF . Egal zu wievielt du einsteigst. Das ist schon mal ein Unterschied zu den normalen Preisen für Touristen. Vao ist die größte Ansiedlung hier. Immerhin gibt es einen Geldautomaten und einen kleinen Laden. Dort herrscht ein reges Gedränge. Viele unserer Farbe Haut sind nicht zugegen. Billig ist hier gar nichts, aber immer noch billiger als irgendwo anders auf der Insel.

Wir versorgen uns mit dem Nötigsten. Alkohol wird auf der ganzen Insel überhaupt nicht frei verkauft. In Lokalen ist es zu erstehen. Das Einzige, was du bekommst, ist ein Gemisch aus Bier und Brause mit einem letztendlichen Alkoholgehalt von 1%. Nun noch einen kleinen Spaziergang durch Downtown.

Nennenswert ist die Kirche, zu der alle Inseltouristen gefahren werden. Zusätzlich ist da noch der Le Snack zu erwähnen.

Die einzige Möglichkeit, etwas zu essen zu bekommen. Logisch, dass wir uns das nicht entgehen lassen. Ein Baguette mit Pommes drin. Gewöhnungsbedürftig, aber es sättigt. Die nächste Aktion, unser Überleben zu sichern, ist die Mangos am Straßenrand aufzusammeln. Das sichert erst einmal meinen nötigsten Bedarf. Weiter fällt uns nicht ein, was hier noch zu tun sei. So gehen wir runter an die Bucht. (Baie de St Joseph)

Dort liegen ein paar Pirogen am Strand. Vielen Tagestouristen wird eine Rundfahrt angeboten. Das nützt uns nicht viel. Wir fragen nach, ob sie uns nach Norden fahren könnten. Leider ist gerade ein Todesfall in der Familie eingetreten und alle sind mit der Vorbereitung der Feierlichkeiten beschäftigt. Wir werden gefragt, in welchem Hotel wir untergekommen sind und ob wir die Tour nicht morgen machen wollten. Unsere Antwort von unseren neuen Mitreisenden, dass wir keine Touristen seien und auch nicht im Hotel wohnen, ließ sie umstimmen, um uns aus der Misere zu holen. Wir müssten aber gleich los, denn sonst würde es unser Kapitän nicht schaffen, rechtzeitig zurück zu sein. Außerdem berechnet er uns nur den halben Preis. Also los!


Das Boot ist schnell klargemacht und wir stechen in See. Nach kurzer Unterhaltung schwenkt der Kapitän das Boot, um zwischen den Felsen hindurchzufahren.

Wir sind offensichtlich akzeptiert, denn normalerweise machen sie das nicht. Uns wolle er es aber nicht vorenthalten, weil es so schön sei. Auch nach den vielen Touren erfreue er sich immer noch der Schönheit und den Farbspielen bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung.

Recht hat er.
Wir werden in Norden der Bucht auf einen scheinbar unberührten Flecken Strandes ausgesetzt. (Baie urpi chemin baie de oro)

Das ist ein grandioser Platz, das gekaufte Baguette zu verzehren. Nun geht es durch den Wald.

Ein kaum erkennbarer Pfad führt durch den Dschungel. Ab und zu lichtet sich der Wald und Ebenen, bewachsen mit Palmen, erlauben einen weiteren Blick.

Genau zur Flut erreichen wir die Piscine Naturelle.

Wieder schnorcheln wir herum und genießen die wundervollen Korallen und die Fische.

Der Rückweg zum Zeltplatz gestaltet sich in einer Flusswanderung. Der gestern so heiße Sand ist heute 20cm überflutet mit Wasser. Im Wasser treibt einen Kokosnuss. Bei der hiesigen Versorgungslage müssen wir sie mitnehmen. Auch links neben unserem Zeltplatz wohnen ein paar Kanak. Sie sind gerade am herstellen einer Pirogge.

Unsere Nachfrage, ob sie heute was gefangen und uns auch etwas davon verkaufen würden, beantworten sie mit ja. Super. Wir sollen geben was wir denken. Ganz so funktioniert es allerdings nicht. Was wir denken ist denen etwas zu wenig. Ganz davon abgesehen erhalten wir vier Fische, welche sie auch noch für uns ausnehmen.

Schnell ist ein Feuer angezündet. Dazu gönnen wir uns eine unglaublich teure Flasche Wein.

So langasam kann ich das Ilot genießen

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