Uis – Cape Cross – Swakopmund 🇳🇦

namibia - organize in the African way

Am Morgen fahren wir erst mal zum Laden. Tatsächlich sitzt dort Jemand. Wir fragen wie wir das mit den Bankgeschäften machen können. Wahrhaftig alles kein Problem. Nun zur Tankstelle und unser vorbestelltes Benzin abholen. Sieh da, er hat noch mehr da. So können wir es voll machen. Jetzt in den Laden – ich wollt grad fahren schreiben – alles ist hier in einer Reihe und nebenan. So versorgt mit allem was man in Afrikas Weiten braucht zurück zum Quartier. Rechnungen auslösen und zurück auf die Straße. Anzusehen gibt es hier nichts.

20040315 03 Namibia C35Nun geht es Richtung Küste. Die Gegend ist sehr karg. Die Sand-Straße ungewöhnlich glatt. Ein schmatzendes Geräusch wird immer markanter. Klingt ein wenig wie die Pariser U-Bahn. Ich halte an. Wolken ziehen auf Straßenlevel über das Land. Tatsächlich kondensiert das mitgeführte Wasser an der Haut. Hier – mitten in der Wüste. Kleinstes Strauchwerk hält den Sand mit seinen Wurzeln zusammen. Der Wind bildet bewachsene Häufchen. In den feinen Blättern kondensiert das Wasser. Die einzige Möglichkeit hier zu überleben. Die Piste ist mit Meerwasser übergossen worden. Das darin enthaltene Salz wird nun ein wenig aufgeweicht und erzeugt dieses schmatzende Geräusch.

20040315 04 Namibia C35Wir fahren den Rim herunter und da ist es endlich – das Meer. Keine einladenden Strände. So viel Sand sahen wir in diesem Land und hier wo er erwünscht wäre – nichts. Irgendwie hatte ich mir es anders vorgestellt. Skelette sind auch keine zu sehen. Wir fahren nach Norden bis zu einer Seerobbenkolonie. Das ist wirklich sehenswert. Tausende liegen da am Ufer rum, springen rein, wabbern übers Land, sprechen miteinander. Einzig der Geruch verleidet einem das längere Ausharren hier.

20040315 05 Namibia Cape CrossNun geht es ins südlichste deutsche Seebad.

20040315 08 Namibia Swakopmund

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