Schmöckwitzer Werder 🇩🇪

Berlin

Das Wetter versprach eigentlich besser zu sein. Da wir immer noch im Lockdown sind, kommt eine kleine Wanderung gelegen. Dazu hatten wir uns in Schmöckwitz verabredet, dieses Werder zu umrunden. Ich würde dieses Stücken Land nicht mittelbar als Werder bezeichnen. Dazu ist es zu hoch über dem Wasser. Doch die vielen Seen, die es formen, locken schon ein wenig. Wir sind die ganze Zeit in Berlin doch ein jedweder Blick, über welchen See auch immer, landet in Brandenburg.

Starten tun wir an der Schmöckwitzer Brücke am Strandbad. 🌍 Vor uns fließt die Dahme, welche grad aus dem Zeutener See kommt.

Wir folgen dem Ufer am Campingplatz vorbei.

Das Waldhotel liegt schön am See doch die FDGB Vergangenheit ist kaum zu übersehen.

Bieber sind nun wieder unübersehbar heimisch in dieser Gegend. So richtig zum Dammbau wird das gefällte Holz nicht verwendet. Doch die Rinde scheint lecker. Ich versuche mich nicht daran, obwohl der Gedanke doch einen gewissen Reiz auslöst.

Kurz vor dem südlichen Ende des Werder kehren wir um, gehen ein wenig zurück und kreuzen den Schmöckwitzer Damm.

Schnurgerade geht es auf die andere Seite.

Die Wolken reißen ab und zu auf, beim Blick auf den großen Zug.

Doch ab und zu schüttet es auch. Glücklicherweise ist immer ein Unterschlupf in der Nähe.

Es folgt der Crossinsee. Die hier ansässigen Schwäne können mit dem wechselhaften Wetter auch nichts anfangen. Ständig ziehen sie umher. Die Starts, von diesen relativ schweren Vögeln, sind sehr beeindruckend.

Der Bootsverleih schlummert noch. Liegt es an Corona oder dem jungen Jahr?

Wieder fängt es an zu regnen und geht in Hagel über. Wir suchen Schutz unter den Dächern der Seeterrassen.

So schnell wie der Hagel kam, ist er auch wieder vorbei. Die Sonne kommt erneut heraus. Ein erster Stand-up-Paddler überquert den See.  Mir wird ganz anders, bei dem Anblick. Nicht mal eine entsprechende Ausrüstung trägt er. Mir erscheint das Wasser minimal kälter als der indische Ozean.

Ein kurzes Stück die Anliegerstraße entlang kommen wir zum Oder-Spree-Kanal. Leider können wir hier nicht die Sonnenseite benutzen, weil es keinen Weg zurück gibt.Die Gegend ist sehr beliebt bei Kajakern. Wir sehen einen Ersten, der dem nachgeht.

Doch befährt er nicht alleine diesen Kanal. So richtig lauschig stelle ich mir die Begegnung mit diesem Schubverband nicht vor.

Wir folgen den südlichen Ufern des Seddinsees.

Werfen einen Blick auf die kleine Krampe, Weidenwall und Werderchen.So gelangen wir nach ca. 14 km zurück an unseren Ausgangspunkt.

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