Rio – Florianopolis 🇧🇷

Brasilien [Rio de Janeiro / Santa Catarina]

Florianoppolis Ribeirão da Ilha

11 Bordkarten

Joe: Aufgewacht bin ich durch die Angst, kein Taxi zum Flughafen zu bekommen. Der Regen ist vorbei und unsere Mitbewohner sind gerade nach Hause gekommen. Die Nacht muss toll gewesen sein. Wir also alles wieder in die Koffer verpackt und die 200 Treppen runter. Wie gut, dass wir wussten, wo einfach Taxis zu bekommen sind. Keine 5 min und wir saßen in einem. Der fuhr angemessen schnell und kostete nur 50$P. Hinzu am Flughafen wollten sie von uns den dreifachen Preis. Einchecken ging denkbar einfach. Die Bordkarten werden hier nicht auf Pappe gedruckt, sondern auf Papier, welches sicherlich dem Pergament sofort den Rang nehmen würde. Eventuell waren sie auch historisch. Glücklicherweise hatte ich nicht vor, das Land zu verlassen. Im Flieger konnten wir noch einen Blick auf Rio erheischen. Ist wirklich toll. Der Flug dauerte nicht lange und wir waren damit beschäftigt, die Snacktüten zu verspeisen.

10 Bordkarten

In Florianopolis angekommen warteten wir auf unsere Koffer. Na ja der Flughafen ist eher so gestaltet wie eine Bushaltestelle am Ku-damm. Da kann ja nichts schief gehen. Ein Koffer kam so im späten letzten Zehntel an. Meiner war das nicht. Ist ja noch mal gut gegangen. Unsere Freundin holte uns ab. Ist irgendwie komisch, so weit entfernt zu sein und abgeholt zu werden. Wir fuhren erst mal Richtung Süden, um in einem Restaurant zu speisen. Das hatte den genialen Namen Ostradamus. Was es da gab, ist ja wohl klar. (Ostra= Auster).

Florianoppolis Ribeirão da Ilha
Florianoppolis Ribeirão da Ilha

Wir sind auch noch in der Lage sagen zu können, dass wir einen Platz erhielten. Das Lokal ist so halb auf einer Art Seebrücke gelegen. Der Strand herum ist nicht spektakulär, aber gesäumt von alten Bäumen. Diese wiederum locken die einheimische Bevölkerung durch den Schatten, den sie spenden an, unter ihnen zu verweilen und den neuesten Dorfklatsch auszutauschen, während dessen die Jugend sich im Wasser tummelt. Also ein wirklich gemütlicher Ort. Das Essen war durchaus schmackhaft. So gestärkt bummelten wir zur nahegelegenen Kirche, um uns daraufhin auf den Rückweg zu machen. Einen nicht vorgesehenen Stop konnten wir nicht verhindern, als es darum ging, ein paar Süßigkeiten zu kaufen. Wir fuhren an einen Strand etwas nördlich. Da waren ein paar Felsen im Wasser und das Licht war sehr melancholisch. Auf dem Hauptplatz fand auch so etwas wie Karneval statt. Verglichen mit Rio war es eher bieder. Ok da hat jemand die Musik ein wenig aufgedreht und die Leute tanzen auf der Straße. Ja das trifft es eher. War aber nicht schlecht.

Florianoppolis Santo Antônio de Lisboa
Florianoppolis Santo Antônio de Lisboa

Das Beste in dem Ort war natürlich das Bier Namens EISENBAHN. Natürlich organic – oder hat schon mal jemand ne schnaufende Dampflock gesehen, die das nicht war? In unserem gebuchten Hotel versuchten wir erst mal etwas zu managen mithilfe unserer empörten Freundin. Es war wirklich rudimentär eingerichtet. Nicht mal ein Kleiderbügel. Preis und Leistung haben hier das gleiche Verhältnis wie Eierkuchen und Senf. Na ja, mal sehen was wird. Der Eigner ist ein Portugiese und in seiner Heimat schon im Bett.

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