Peru – Cusco 🇵🇪

Cusco Plaza Mayor

Wir kommen nun zu unserem nächsten Punkt unserer Reise, nach Cusco. 🌍 Das bedeutet so etwas wie »Nabel der Welt«. Könnte aber auch »Eulenfelsen« heißen, weil hier eine Eule auf einem Felsen versteinerte und damit den Ort vom Sohn der Sonne – Manco Cápac, für würdig genug befunden wurde, hier eine Stadt zu gründen. Die Spanier beraubten die Stadt um Unmengen von Gold – durch eine Geiselnahme des Herrschers. Nach so ein paar Auseinandersetzungen der Indigenen mit den spanischen Eroberern wanderte der Nabel der Welt endgültig nach Lima. Der geschichtliche Hintergrund ist zwar spannend wie tragisch, doch der war es nicht, der uns hierher verschlug.

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Angekommen, macht uns die Höhe (3400m) ein wenig zu schaffen. Wir müssen es langsam angehen! Doch GG lockt es hinaus.

Die Convento de Santo Domingo überbaut den wichtigsten Tempel der Inkahauptstadt, die Intikancha, und das größte Heiligtum des Inkareiches, nachdem die Conquista es schleifte und ein nachfolgendes Beben ihr den Rest gab.

Ein bisschen was ist noch übrig.

Kusicancha

Wir kommen auf den Plaza Mayor und sind sofort begeistert. Eingefasst wird er auf der einen Seite von der Catedral del Cuzco, und der Iglesia de la Companía de Jesús. Sonst nur kleine, zweigeschossige Häuser.

Wir verbleiben hier, bis die Sonne untergegangen ist.

Wir tingeln noch ein wenig durch San Blas. Das ist zwar sehr nett, mit diesen engen Gassen und den vielen Geschäften, doch hier fahren zunehmend Autos durch und man hat kaum Platz, steht an die Wand gequetscht. Für heute reicht es.


Unser heutiges Ziel ist Sacsayhuamán. Die Anlage liegt über der Stadt. Es gibt unterschiedliche Meinungen über den Zweck. Zum einen könnt sie so eine Art Festungsanlage gewesen sein oder eine heilige Stätte.

Pedro Sánchez de la Hoz schrie darüber: »Diese Mauern sind das Schönste, was man unter den Gebäuden dieses Landes sehen kann, denn sie bestehen aus so großen Steinen, dass niemand, der sie sieht, sagen würde, dass sie von Menschenhand dort errichtet wurden, denn sie sind so groß wie Berg- oder Felsbrocken […] aber keiner von ihnen ist so klein, dass drei Karren sie tragen könnten. Diese Steine sind nicht flach, aber sehr gut bearbeitet und passen zusammen«

Wie haben die vor über 500 Jahren diese großen Felsen hier hochbekommen und wie haben die die Steine in die Form gebracht, dass sie nahtlos aufeinander liegen?

Der Hügel nebenan beherbergt geschliffenen Stein. Sieht wie eine natürliche Rutsche aus.

Einen schönen Blick hat man von hier auf Cusco.

Wir steigen den Hügel hinab,

folgen der Gasse bis zum Hauptplatz,

Vorbei am Arco de Santa Clara, zurück zu unserem Hotel.

 

Morgen startet unser Trip ins Heilige Tal. Wir dürfen nur einen kleinen Rucksack mitnehmen. Also erst mal überlegen, was wirklich notwendig.

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