Oranienburg Konzertsommer – Müllrose Seezauber

Der Sommer schlägt zu. Das ganze Land dürstet nach Regen. Uns verlangt es nach Abkühlung. Wir fahren nach Oranienburg an die schnelle Havel und hoffen durch Baden die Körpertemperatur auf einem erträglichen Niveau zu halten.Das fühlt sich ja schon viel besser an.

Natürlich kann man nicht den ganzen Tag nur baden. Doch eigentlich schon – auch Bewegung gibt es dabei genug – ja einfach etwas fehlt. Wir gehen in den Schlosspark.

Der Wasserspielplatz lockt heuer besonders;

aber auch die vielen Blumen, also nicht nur uns ;

schattige Plätze um etwas zu verweilen;

es ist alles da um dir den Besuch angenehm zu gestallten.

Wir lesen von einem Konzert übermorgen und kaufen gleich Karten.

Katie Melua spielt auf. Mir scheint, dass ist das einzige Konzert mit Bestuhlung. Immerhin braucht man nicht ewiglich vorher da zu sein um einen guten Platz zu ergattern. Wir genießen die zwei wohlgefälligen Ereignisse. Das Spektakel auf der Bühne und im Himmel.

Irgendwie fühlt es sich für mich weit weg an. So stehe ich auf und laufe bis vorne an die Bühne. Das nun wiederum ist der zweite Pluspunkt an diesem Publikum. Sie sitzen schön da und drängeln nicht vorne.

Hier ist es toll. 10 Meter vom Geschehen entfernt hat es noch einmal ein ganz Gefühl.

Als nächstes wollen wir uns mit ein paar Freunden treffen. Sie wohnen in Müllrose und dort ist heute Abend Seezauber. Doch zunächst eine kleine Wanderung im Schlaubetal.

Wir starten am Campingplatz. Ob das hier zu mietende Trabbihausen sehr komfortabel?  Folgend geht es am See entlang nach Süden.

Wir streifen das Belenzer Lauch.

Der Belenzsee versteckt sich ein wenig im Grün.

Oft geht es einfach nur durch den Wald. Ich vermutete direkt neben der Schlaube zu laufen. Doch weit und breit ist sie nicht zu sehen.

Erst an der Ragower Mühle bekommen wir sie zu Gesicht. Hier ist ein vortrefflich Ort um am Mühlteich etwas aus der Küche zu genießen.

Doch auch ab hier folgt der Weg eher dem Wald als dem Bach.

Lediglich an der kleinen Brücke kann man schauen was man gesehen hätte folgte der Weg dem Bach. Wir kehren um.

Etliche Schlangen kreuzen unseren Weg – na ja eher wir kreuzen den ihren auch wenn sie keine Kreuzottern sind

Wir treffen bei unseren Freunden ein und sind überrascht, wie viele der Einladung folgten. Alsbald geht der Tag zu Neige.

In totaler Finsternis besteigen wir unser etwas illuminiertes Boot und fahren hinaus auf den See.

Wir müssen nicht lange warten – schon geht es los.

Immer höher steigen die Raketen. Was für ein Gefühl hier auf dem See rumzudümpeln und über einem dieses Spektakel.

Schon ist unser kleiner Trip fast vorbei. Wir stoppen noch einmal in Bad Saarow. Hier ist es mehr touristisch ausgelegt. Mir fast schon ein wenig zu viel. Doch am See entlang mag ein jeder noch ein ruhiges Plätzchen finden.

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