Muizenberg / Kirstenbosch 🇿🇦

Südafrika [Western Cape]

Heute sind wir mal kurz an den Strand in der False Bay. Das Wasser soll hier nicht so kalt sein. Leider ist die Zeit sehr knapp, da wir uns irgendwie verquatscht haben. Dafür geht das mit dem Fahren jetzt ganz gut. Unser Navi streikt in dem Auto, was mittlerweile auch kein Problem darstellt. Der Strand ist ellenlang.

k-img_4189Im Wasser dann können wir durchaus eine Temperaturdifferenz feststellen. So wie das östliche Mittelmeer ist es nicht. Sprich, es ist immer noch ganz schön kalt.

k-img_4198Kaum auf dem Strand kommt eine Einheimische auf uns zu und ermahnt uns nichts aus den Taschen herauszuholen was von Wert ist. Ein paar crazy Birds schwirren hier durch die Dünen. Gleich ist die ausgelassene Freude etwas vergällt.

Wir schlendern ein wenig den Strand entlang hoffen, dass wir unangetastet wieder hier raus kommen. Viel Zeit bleibt uns eh nicht mehr. Das Konferenzdinner findet in einem – sie sagen hier dem weltbesten – Botanischen Park statt (Kirstenbosch). Als Erstes bekommen wir eine Eilführung durch den Park. Unsere Führerin versucht ihr Bestes. Ein klein wenig gehetzt ist es in meinen Augen schon, ob der Fülle der Pflanzen die unbeachtet bleiben werden. Ganz abgesehen davon ist es ein herrlicher Park geschmieget an den Saum des Tafelberges.

k-img_4205

k-img_4215

k-img_4213Der Baumkronenwanderweg bildete den Abschluss der Führung. Es ist nicht jedermanns Sache. Schon allein aus dem Grunde, dass der Pfad unter den Schritten der ihn Beschreitenden ganz schön ins Schwingen kommt.

k-img_4218Nun ging es über zum eigentlichen Dinner. Am Essen sind nach meiner Meinung, nur die gebratenen Tausendfüßer etwas vollkommen Exotisches. Geschmacklich finde ich nicht so großen Gefallen daran.

Nach dem Essen wird der Tanz eröffnet. Erstaunlicher Weise springen alle sofort auf die Tanzfläche. Sicher des langen Sitzens überdrüssig. Nur noch eine Situation finde ich erstaunlich. Die Musikanlage fiel plötzlich aus. Mitten im Lied standen die Leute herum und schauten wartend. Dann wurden die Trommeln neben der Tanzfläche entdeckt. Schon ging es zur Sache. Kaum fing einer an folgten andere. Leute die noch nie die Hände auf eine solch gespannte Tierhaut legten, begannen rhythmisch diese zu bearbeiten. Dunkle südafrikanische Frauen und Männer tanzten fremdländisch zu den von westlichen Dilettanten erzeugten Rhythmen. Nach kurzer Zeit legt die Bedienung die Tabletts auf die Seite und half dem ganzen Getrommel ein wenig auf die Sprünge. Langsam entwickelte es sich zu einer Melodie welche verschiedene Klangvariation aufweist und durchaus die Vielfalt afrikanischer Musik ein wenig wiederspiegelt. Alle tanzten weiter als ob nichts geschehen war. Als die Musikanlage befähigt ward wieder zu arbeiten, wird der Bedienung verstohlen von der Seite angedeutet mit dem Getrommel aufzuhören. Langsam versiegen die Rhythmen und die altbekannte westliche main stream Musik bricht über uns herein.

k-cimg1158Die einzige Schwierigkeit des Tages wird noch sein von dem Parkplatz zu finden. Davon weiß ich jetzt aber noch nichts und so genieße ich.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*