Unsere England-Reise führt uns nach London. Lange ist es her, seit wir das letzte Mal hier waren. Ehrlicherweise waren wir noch nie so richtig hier. Eher auf der Durchreise. So beschlossen wir, uns die Stadt mal etwas genauer anzusehen, auch wenn mir so große Städte ein wenig Angst machen.
Wir buchen uns ein Hotel nahe King’s Cross. Dort sind zwei große Bahnhöfe und ein weiterer ist einen Block entfernt. Die Ortswahl ist bedingt durch die folgende Weiterreise.
Ich vermutete ein großes Gewusel. Doch schon eine Straße weiter ist ein kleiner ruhiger Kanal an welchem man schön Kaffee trinken oder in kleinen Läden shoppen kann.
Immerhin ist das der berühmte Bahnhof mit dem berühmten Gleis.
Wir starten also unseren Spaziergang am King’s Cross. Schon als Erstes fällt auf, dass es hier viele nicht so hohe Gebäude gibt. Viele gemauert aus Klinkern. Auch sieht man sofort, dass energetische Maßnahmen eher etwas Unbekanntes sind. Viele Fenster nur mit einem Glas und zum Hochschieben. Da bleiben genügend Zwischenräume für kalte Winterluft.
Sehr hilfreich für mich ist, dass wirklich an jeder Kreuzung an den Fußgängerüberwegen gekennzeichnet ist, in welche Richtung du schauen sollst. Selbst mit dem Auto fahren bekomme ich ganz gut hin. Doch ich schaue immer in die falsche Richtung, wenn ich eine Straße überqueren möchte. Oft stehe ich so auch an der falschen Seite, somit in die falsche Richtung, wenn ich auf den Bus warte. Da ist die Routine wohl zu sehr gefestigt.
Wir fragen uns, wozu dieses Gefährt wohl dienen mag. Ist es ein Camper?
Bäume sind in dieser Stadt wesentlich rarer als in Berlin. Doch es gibt sie.
Solch eine Schlange vor einem Restaurant. Ich denke, da wäre ich verhungert, sollte ich endlich an den Tisch gewiesen werden.
Im Stadtteil Covent Garden gibt es viele kleine Straßen, welche zum Bummeln einladen. Interessant auch, wie divers die Leute hier sind. In Berlin gibt es ja auch viel – doch hier ist es so viel mehr, dass es auffällt.
Der Blick vom Trafalgar Square Richtung Themse.
Um dort hinzukommen, geht man am Royal Horse Guards vorbei.
Direkt am Ufer steht der berühmte Turm – Big Ben.
Der Palace of Westminster und dahinter viele neue hohe Häuser der London City.
Auf der anderen Seite das London-Eye.
Wir folgen ein wenig dem Thames Path. Wie der Name schon sagt – am Ufer der Themse.
Vorbei an der Tate Gallery of Modern Art (Da diese Eintritsgeldfrei ist, ist es sicher nicht verwunderlich, dass wir dieser einen Besuch abstatten mussten. Dem widme ich mich in dem folgenden Beitrag) hin zur Millennium Bridge. Im Hintergrund die Saint Paul´s Cathedral.
Ein wenig weiter und Flussab schauend ist die Tower Bridge zu sehen.
Klar ist gegenüber der Tower of London.
Manchmal führt der Pfad nicht direkt am Ufer, sondern durch Häuser, welche sicherlich mal zu Hafenanlagen gehörten.
Manche sind zu Einkaufszentren umfunktioniert.
Wieder mal ein anderer Umgang mit dem Alkohol, oder besser gesagt, mit dem Konsum desselben. Ich weiß nicht, ob sich so etwas in Berlin umsetzen lassen würde. An manchen Orten würde ich es durchaus begrüßen. Nur fraglich, ob die, welche dem Alkohol so verfallen sind, dass sie im Prinzip keine anderen Sorgen nennen könnte, diese geforderten 500€ hätten.
Die U-Bahne in London sind zwar sehr funktional und das Netz ist dich, doch die Bahnen an sich und die Wege Richtung Erdmittelpunkt lassen keine große Behaglichkeit aufkommen. So entscheiden wir uns oft für den Bus.
Welch krasser Unterschied von Baustilen.
Abends gehen wir zu ABBA Voyage in die eigens erbaute Arena. Im Grunde ist es eine 360° umlaufende Leinwand mit 65Millionen Pixeln. Ist schon schön, doch immer noch was anderes als ein reales Konzert.
Am nächsten Morgen pilgern wir wieder durch die Stadt. Hier am Russell Square mit beeindruckenden Bauten. Gleich danach stoßen wir auf das British Museum, welches frei und somit auch besucht werden muss.
Wir ziehen weiter Richtung SOHO.
Durch die Carnaby street, mit vielen kleinen Läden und vielen Leuten.
Die Regent St. stellt sich dazu ganz anders dar.
Gleich danach an der nächsten Kreuzung der Piccadilly Circus. Ein bisschen soll es wohl an New York erinnern – durch die Reklamewände. Doch das gleiche Gefühl kommt nicht auf. Straßenkünstler bieten dar in der Hoffnung auf ein wenig Geld.
Der Waterloo Pl. mit der Statue of Edward VII.
Gleich dahinter der St. James Park. Eine wirklich schöne Oase um etwas in der Sonne zu sitzen, den Vögeln zuzusehen und zu entspannen. Die Stadt scheint fernab.
Als Letztes schauen wir beim Buckingham Palace vorbei. Der wirkt auf uns etwas ernüchternd.
Zurück am King’s Cross spielen ein paar Musiker auf. Die sind nicht schlecht. Ich würde einzig bemängeln wollen, dass kein Sänger dabei ist. Auch befremdlich, dass sie plötzlich Pause machen und sagen, dass sie nicht weiterspielen bis jemand Tip gegeben hat.
Antworten