Beim Vorüberlaufen an der Tate Modern Art und dem sichtbaren „Free admission“ konnten wir einfach nicht anders.
Das Gebäude ist von außen ist nicht wirklich einladend. Früher war es mal ein Kraftwerk. Diesen Charakter hat es wohl beibehalten, wobei ich auch hinzufügen möchte, dass in Berlin so manch altes Heizkraftwerk durchaus eine schmucke Fassade hatte. Hier ist es schlicht, geradeaus, funktional.
Innen erst einmal viel Raum, der ehemalige Turbinenraum, und der Eindruck, dass die Anzahl der zu erwartenden Kunstwerke möglicherweise das tägliche Aufnahmevermögen des Kopfes für Kunst überschreiten könnte.
Ich denke, dass viele, die dieses Museum mit all seiner unterschiedlichen Kunst besuchen, oft so dastehen und erst mal überlegen – ja was – in welche Richtung sollte ich anfangen zu überlegen. Mann muss schon sehr früh anfangen, um überhaupt eine Chance zu haben. Ich hatte sie nicht und so wird einiges, was ich hier sehe bzw. interpretiere völlig daneben sein oder eventuell auch nicht. Wer weiß das schon?
Hier wird sich wohl mit der Struktur des Kreises auseinandergesetzt. Ist es möglich alle Puzzles seines Lebens so zu ordnen, dass alles rund läuft, oder was ist das Anliegen?
Jeder hat andere Puzzles, die er zusammenfügen muss. Doch mal ehrlich, das Kunstwerk zu erwerben und in das Heimes-Wohnzimmer zu transferieren, würde deine Lebensqualität, oder sagen wir Freiheit, doch erheblich einschränken.
A Guide to the Flora and Fauna of the World 2013
Ich stehe davor und überlege. Oft ist man angehalten für Intelligenztests bestimmte Aufgaben zu lösen. Mal muss man Reihen ergänzen, mal muss man Zusammenhänge finden. Was ist es hier? Zuallererst springt mir die zweite Reihe ins Auge. Auf der nächsten Tafel würden vermutlich 4 Eier sein. Ansonsten sprenge es meine Vorstellungskraft. Was würdet Ihr da noch sehen? Versucht Euch!
Die erste Frage, die sich mir hier auftut, ist die: Was macht so etwas hier? Ein Foto mit einem Tiger in Bezug auf Modern Art?
Grundsätzlich gehört so etwas für mich genau hier her. Interessant ist, das Mukherjees Augen nicht mehr so gut zu funktionierten und er sich somit auf einfache Formen beschränkte um weiterhin Kunst zu gestallten. Setzt man diesen Fakt in Relation zu manch anderen Werken, scheint mir, dass da einige Künstler blind gewesen sein müssten, da ihre Formen viel rudimentärer.
Daniel Spoerri – Prosa-Gedichte
Der Titel weckt unterschiedliche Assoziationen bei verschiedenen Menschen. Bildet man über diese den Median, so würde ich vermuten wollen, dass dieser nicht kohärent ist mit dem hier Gezeigten. Der Künstler wollte mit seinem Hilfswerk genannten Kunstwerk den Blick fangen auf etwas, was so dargestellt wurde, wie es gefunden. Ich wage zu bezweifeln, dass das genauso gefunden wurde. Genauso unsicher bin ich mir darüber, wo hier das Gedicht versteckt wurde.
Ach, David Hammons‘ Meisterwerk „Farbe, Metalldraht, Echthaar, Glas- und Kunststoffnetz“ – ein Titel, der klingt wie das Inventar eines besonders ambitionierten Flohmarktbesuchs – hat natürlich nicht nur die Kunstwelt erschüttert, sondern gleich ein ganzes Viertel in den Ruin getrieben. In diesem Fall: das ehemals halbwegs bezahlbare East Village. Was ihn selbst einholte und er sein Gebäude verlassen musste. Sein an eine Wand gedongeltes Werk löste eine Debatte über kulturelles Erbe, Wert und das, was ein Kunstwerk ausmacht, aus. Genau das ist das was ich in den Gesichtern jedes dieses Werk bestaunenden Besuchers sah.
Ich muss zugeben, dass ich dieses Kunstwerk auf den ersten Blick als die Reduzierung der Frau interpretiere. Irgendwie ein Kopf und ansonsten nur ein Gefäß um die Nachkommen zu beherbergen.
In der Beschreibung finde ich so etwas wie: Radikales Denken nimmt die Form von randalierendem Klang und phantasievollen Argumentationsweisen an. Irgendwie hat sie mich gekriegt ohne das ich’s merkte. Meine Interpretation kann man wohl als radikal bezeichnen, oder?
Kommen wir zu Nalini Malanis „Video-Schattenspiele“. Ein dunkler Raum in welchem sich transparente Zylinder mit Zeichnungen drehen. Hindurch eine Projektion. Ich versuche das Ganze zu erschließen. Hier wird einem Kunstwerk sehr viel Raum gegeben, doch erschließt sich mir nicht der Sinn. Zusammengefasst soll es wohl das vergessene Leben der Frauen zeigen. Unglücklicherweise scheinen es nur die Teile eines Lebens, welche die meisten etwas verstörend empfinden würden. Ist es wirklich so einseitig – das Leben – frage ich mich?
Parviz Tanavoli – Poet and Bird
Hey – auch wenn ich es nicht oft sage, dieses Werk hat in dieser Form schon so seine Berechtigung, welche mir imponiert. Ein Künstler, zurückgekehrt in den Iran, kann nun nicht mehr alles so darstellen, wie er es sich wünscht. Da gibt es welche, die meinen, ein rotes Telefon nach oben zu haben und so sagen könnten, was der da oben von uns erwartet. Selbstredend nur von den anderen. Für mich als Kulturfremden ist es natürlich schwer, in dem Kunstwerk die persische Poesie zu entdecken, doch der anarchistische Versuch den Garden zu entgehen, ist ganz nach meinem Geschmack.
Dieser Teil der Ausstellung widmet sich drei Künstlern, die entschieden haben, dass das stille Örtchen noch nicht still genug ist – und dort nun Kunst und Fragen der Sichtbarkeit neu inszenieren. Endlich wird der Klogang zum Diskurs!
Bereits 1917 hatte Marcel Duchamp die bahnbrechende Idee, ein Urinal zu kaufen – ja, zu kaufen – und es in eine Ausstellung zu schleppen. Warum auch nicht? Schließlich ist es völlig logisch, Alltagsgegenstände aus dem Sanitärbedarf kurzerhand zur Kunst zu erklären. Die Kuratoren damals waren seltsamerweise wenig begeistert. Wer hätte gedacht, dass ein Klo als Kunstwerk für Irritation sorgt? Immerhin meine Hochachtung dafür, dass er das auch so benennt. Also als Versuch einfach alles als Kunst deklarieren zu können. Letztendlich bewahrheitete es sich.
Ach ja, „Eine Kleine Nachtmusik“ – was für ein süßer Titel. Man erwartet fast zwei kleine Mädchen, die Händchen haltend unter Sternen tanzen, begleitet von einer sanften Mozart-Melodie. Stattdessen liefert Dorothea Tanning eine Szene ab, die aussieht, als hätte Tim Burton einen Alptraum nach einer Überdosis Kamillentee gehabt.
Da stehen also zwei Mädchen im Flur eines vermutlich sehr schlecht bewerteten Hotels – eines dieser Etablissements, in denen man garantiert kein Frühstücksbuffet, aber jede Menge Traumata bekommt. Die Wände bröckeln, der Boden ist merkwürdig schief, und irgendjemand hat die Realität offensichtlich mit einem Föhn bearbeitet.
Die Mädchen selbst? Eine Mischung aus Porzellanpuppe und Gothic-Fehlkauf. Zerrissene Kleider, leere Blicke – als hätten sie gerade die Mathearbeit ihres Lebens geschrieben oder eine Stephen-King-Verfilmung von innen erlebt. Eines von ihnen liegt merkwürdig an der Wand, als wäre sie entweder entkräftet oder von der Deko emotional überwältigt worden.
Und dann ist da natürlich das eigentliche Highlight der Szene: Die gigantische Sonnenblume. Weil wer liebt sie nicht, die klassische bedrohliche Sonnenblume, die sich wie ein Alien aus der Tür schiebt und aussieht, als hätte sie gleich alle Anwesenden zum Frühstück? Statt Licht und Wärme bringt dieses botanische Monstrum maximal Trauma und feuchte Blätter.
Ganz im Hintergrund öffnet sich eine weitere Tür ins „Dunkel“ – denn natürlich, was wäre eine surreale Albtraumszene ohne eine einladende Düsternis, die verspricht: „Hier wird’s noch schlimmer.“ Man sieht es förmlich vor sich.
Eigentlich kommt nur eine Interpretation infrage. Auch beim Glauben gibt es ein Yin und Yang. Ein wenig weggelassend empfinde ich die Grautöne dazwischen.
Leonor Fini – Kleine Einsiedlerin Sphinx
Die Frau als komplexes, mächtiges Wesen scheint mir ja durchaus nachvollziehbar. Warum nun dieses heruntergekommene Haus mit den baumelnden Innereien? Ich denk mal, da hat die Künstlerin ganz schön was zu verarbeiten gehabt. Ihre Erinnerung an die Blumenwiese, über die sie als Kind trollte, war es eher nicht.
Frei nach dem Gedicht von Ovid, in dem sich jemand in sein eigenes Spiegelbild in einem Teich verliebt
Nacktheit ist ja schon immer in der Kunst präsent. Hier etwas rudimentär seine Künstlerfreunde in Sachsen, badend im See. Auch wenn das nicht wie eine Fotografie wirkt, frage ich mich, ob die Modelle genau in der Position zu verharren hatten, bis dann das Kunstwerk fertig
Guerrilla Girls – Eine anonyme feministische Künstlerinnen-Gruppe, gegründet 1985 in New York als Antwort auf die galoppierende männliche Dominanz im Kunstbetrieb (z. B. nur 13 % Frauen in der MoMA! ).
Das Motto: „Kunst darf provozieren, Politik darf hübsch aussehen – und du darfst beides kaufen.“ Ob du zum Poster-Gucken, feministischen Einkaufstrip oder kultureller Rebellion willst – die Tate bietet dir das volle Paket.
Amerika schläft… Aber nicht für lange Zeit, der Wind, der die Freiheit bringt, beginnt zu wehen…
Imre Bak – Sun-Man-Face // 1976
Eines der beherrschenden Themen in unserer Zeit ist wohl der Krieg in der Ukraine. Als ich hier davor stand, kam er mir in den Sinn. Ich fragte mich sofort, warum. Sind es die Farben? Was stellt es überhaupt dar. Ein Mann mit Raketen unter den Armen. Was das Gehirn so alles macht.
Der ungarische Künstler will eher die Parallelen verschiedener Kulturen mit der ungarischen in struktureller Anthropologie aufzeichnen. Sorry – das hab ich so nicht gesehen.
Evelyne Axell – Valentine 1966
Eines der Kunstwerke, welches mich faszinierte. (Eventuell nicht zu sehen, doch das Kunstwerk ist dreidimensional. Ein Reißverschluss öffnet wirklich das Kleid.) Wenn ich Goethe wäre, würde ich es so ausdrücken:
Was schimmert bunt auf kaltem Grund,
Ein Weib, entblößt und dennoch heiter?
In Plexiglas, so keck und wund,
Steigt sie empor, stets weiter, weiter.
Der Leib, ein Fluss aus Lust und Licht,
Die Brust so stolz, so ungeniert
Sie scheut des Auges Gnade nicht,
Noch fragt sie, ob sie wer verziert.
O Cupid, welch modernes Spiel!
Hier küsst die Form die Farbgewalten,
Ein Weib – nicht sittsam, doch mit Stil
Wagt’s, sich dem Blick nicht zu enthalten.
Kein Schleier schützt ihr zartes Sein,
Kein Flor von Tugend, der sie decket
Sie selbst will Muse, Malerin sein,
Und hat den Mann wohl längst erschrecket.
Doch ich, von Jahren grau und klug,
Verneig mich vor solch kühner Gabe.
Denn Kunst, die uns den Spiegel trug,
Gräbt Wahrheit in des Auges Narbe.
Natürlich ist der Hintergrund ein ganz anderer – aber egal.
Ich sage hierzu nicht viel. Der Ausblick ist sehr schön. Als ich diese Bild auf dem Handy ansah, schlug die automatische Bildkorrektur vor, einige unerwünschte Objekte aus der Aufnahme zu entfernen. Vornehmlich das, was auf den Laken ausgebreitet ist.
Abbas Zahedi – Begin Again 2025
Etwas ratlos und doch neugierig betreten die Besucher diesen Raum. Ich versuche, ihre Gedanken zu lesen. Leicht fällt es nicht, denn häufig ist das Fragezeichen so monumental, dass die feinen Unterschiede leicht übersehen werden können. Auch das Liegen unter dem Kunstwerk bringt keine Erleuchtung. Die einzig mögliche Schlussfolgerung: wir sind noch nicht bereit.
The Echo of an Ancient Form of Knowledge – Edgar Calel
Eine Galerie voller Steine mit Obst drauf! Hach, dachte ich, endlich moderne Plastik trifft auf Omi’s Obstgarten. Doch da steckt weit mehr dahinter. Tate besitzt das Werk nicht wirklich. Nein, sie dürfen es verwahren. Eine klare Botschaft gegen koloniale Speicherung: Objekte gehören der Gemeinschaft – nicht dem Museum. Du fühlst dich gleichzeitig tief berührt und leicht veräppelt. Aber hey: Moderne Kunst darf das.
Auch die Kleinen dürfen sich probieren. Stehen sie den ausgestellten Kunstwerken wirklich so nach?
Kommen wir in die nächste Abteilung. Discover how artists working between the 1960s and the 1990s opened up new spaces for participation.
Auszug aus der Beschreibung: Chetwynd produziert oft Zines für ihre Performances, die an das Publikum verteilt werden. Referenzbilder und Inspirationen für die Kostüme und die Performance. Definitionen für „Anarchie“, „acephalous society“, ‚authority‘ und „leadership“ spielen auf das Thema der Machtstrukturen an, die von den verschiedenen Charakteren in der Performance untersucht werden, wie führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik die Ideen Sigmund Freuds zur Manipulation und Kontrolle der Gesellschaft genutzt haben – ein Prozess, dem Chetwynds surreales und rebellisches Werk entgegenzuwirken scheint.
Das ist doch mal schön und dazu noch unheimlich positiv.
Oft ist es ja des Wetters Unbeständigkeit, die in Europa – meistens in nördlicheren Gebieten – ein täglich Gesprächsthema bildet. Der Unterschied zwischen dem gewünschten und dem tatsächlichen Wetter wird hier zum Thema, vermute ich. Sicher bin ich mir nicht.
Das Kunstwerk wird auf Bildschirmen präsentiert. Der Kopf, das Gesicht menschlich und zuallererst scheint auch der Rest mit dem übereinzustimmen, was man erwartet. Dann kommt eine Hand ins Bild und arrangiert Teile des Körpers um. Zum Vorschein kommen Ersetzungen von Körperteilen, des zuvor einheitlichen Körpers, mit Prothesen und sonstigen Materialien, welche die ungefähre Form des zu ersetzenden Teils haben. Wirkt ein wenig verstörend. Erst der Lebenshintergrund der Künstlerin lässt ein Deutungsversuch aufkeimen. Sie verlor ihre Beine im Alter von 9 Jahren.
OK – sieht für mich auf den ersten Blick wie ein Kunstwerk aus, welches auf dem großen Kontinent südlich von uns seinen Ursprung haben könnte. Eindeutig weiblich! Große Augen und ein Dekolleté. Ich kam erst ins Grübeln, als ich den Titel las. Hinter der verspielten Oberfläche steckt eine bissige Kritik an Kolonialismus, Identität und kultureller Maskerade – bunt, laut, unbequem.
Ich frage GG was sie davon hällt. Sie meinte nur – sicher wieder mal Brüste. Unter diesem Aspekt schaue ich es mir noch einmal an. Irgendwie doch nicht und doch soll die ineinander greifenden Formen eine intensive Körperliche Verbindung der legendären Amazonen suggerieren. Noch mal schaue ich drauf – ne, die Amazonen stell ich mir irgendwie anders, vielseitiger, komplexer vor. Tut mir Leid.
Anlas dieses Kunstwerkes ist die Gewalt gegen Frauen in Indonesien. Während der Wirtschaftskrise sind bei einer Demonstration 4 Studenten umgekommen. Danach war die hauptsächlich rassistische Gewalt entfesselt und jede Frau, die nicht schnell genug auf dem Baum war, ward ungefragt genommen. Hier gedenke ich nur würdevoll und frage mich mal wieder, ob das Wort Human wirklich so positiv assoziiert ist wie es wird gebraucht.
Ein vollständig dekoriertes Zimmer?
Das finde ich sehr schön und interessant. Was wollte der Künstler – Farah Al Qasimi – damit zeigen oder auch nicht? Sind es die Rollen, welche Frauen in der kulturell mir so fremden Welt einzunehmen haben und wie sie Möglichkeiten finden, ihre vorgeschriebenen Verhaltensweisen zu umgehen? Sind sie doch gleicher als wir annehmen? Haben sie genau dieselbe Neugier oder ist es was ganz anderes?
Klar muss auch so etwas hier hängen. Marilyn Diptych von Andy Warhol. Zeitloses etwas. Epochal relevant! Ich lese trotzdem – Das original Foto war sehr sexy und der Künstler gab ihr die Menschlichkeit zurück, indem er nur ihr Gesicht zeigte. Macht mich neugierig. Wie mag wohl der unmenschliche Teil ausgesehen haben?
Saleem Arif Quadri – Landschaft der Sehnsucht
Ich kann ja nicht wissen, welche Sehnsüchte der Künstler hat und auch nicht, was er da gesehen hat, doch wenn ich mir das Kunstwerk ansehe, sehe ich ein paar bearbeitete Holzstücke. Ich gebe ihm allerdings recht, wenn er es als eine Feier des Lebens mit seinen unerklärlichen Geheimnissen anpreist. Besonders der letzte Teil.
Paul Klee – Schiffe im Dunklen
Auf den Punkt gebracht! Schörkellos beschrieben! Selbst der blaue Mond ist sekundär.
Im etwa beschreibt dieses Kunstwerk, was ich erst gar nicht als solches ansah, genau meinen Weg durch das Museum oder auch die Kanten und Ecken, welche mein Verstand meistern musste. Fraglich erscheint mir nur, woher der Künstler das wusste oder ist das gar keine Kunst? Mit mehr offenen Fragen als erhaltenden Antworten verlassen wir das Museum.










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