Kilifi Creek 🇰🇪(2)


Heute wollen wir einen Ausflug mit einem Boot in die Mangroven machen. 🌍

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Unsere Reisegruppe besteht aus 6 Leuten. Diese haben wir gestern kennengelernt und uns glücklicherweise gleich gut verstanden. Immerhin werden wir mit ihnen 6 Tage in einem Jeep zubringen. So machen wir auch diesen Ausflug zusammen. Um zum Hafen nach Kalifi zu gelangen, ordern wir zwei Tuk Tuks. Lang ist die Fahrt nicht und kaum Verkehr.

Nur das letzte Stück ist ohne Asphalt und geht durch diese typische Ansammlung aus allem Möglichen am Straßenrand.

OK – diese Anlegestelle Hafen zu nennen ist sicher etwas übertrieben. Wir rätseln, welches Boot das unsere sein wird.

Es ist das größte, was hier liegt!

Für mich überraschend, dass wir wirklich segeln. So lautlos übers Meer zu fahren, ist schon toll. Mir wird allerdings sofort klar, obwohl ich sicher nicht der Segelexperte bin, dass wir mit der Art von Segel sicher nicht zurücksegeln können. Für Kreuzen ist das nicht gemacht.

Langsam durchfahren wir das Inlett. Einheimische genießen auch die Freuden des Badens. Deren Boote sind weitaus rudimentärer. Dem Spaß scheint es nicht abträglich.

Viele Tiere erblicken wir nicht. Mal abgesehen von einigen Vögeln.

Schön sind auch die Baobab Bäume. Die Sonne geht langsam unter und alle Schiffe, welche mit Ausflüglern unterwegs, treffen sich am Sunset Point.

Warum gerade hier – ich weiß es nicht.

Ja und dann macht die Sonne das, was sie wirklich super kann. Die Welt wird in oranges Licht getaucht, Konturen verschwinden zusehends, die Temperaturen werden erträglich. Der Tag ist gelaufen und viel ist nicht mehr zu tun.Am Anleger ist es schon stockdunkel.

Auf der Rückfahrt stoppen wir noch am Supermarkt. Sicher wundert sich einige, warum ich das erwähne. Doch hier brennt noch die Luft. Ein ständiges Kommen und Gehen. Drinnen total wuselig. Am Eingang Bodycheck. Ich gehe staunend da durch und bekomme eigentlich nur lächeln zurück. Beim Abendessen bekommen wir heute eine Aufführung von einer lokalen Artistengruppe. Jeder aus der Gegend versucht halt ein wenig dazuzuverdienen. Das Land, wo es Sterntaler regnete, ist es sicher nicht. Doch, wenn man den Leuten hier auf Augenhöhe begegnet, sind sie wirklich alle sehr freundlich.


Was macht man nun den lieben langen Tag hier? Ich bin ja nicht so der Strandurlauber. Klar, genießt man erst mal die Wärme und das Meer. Doch da muss es doch noch mehr geben. Gut – essen gehen bringt Struktur in den Tag. Sonst nur rumlümmeln.

Wir machen Spaziergänge am Strand. Gar nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Die Sonne ballert unerbittlich. Was die Einheimischen hier machen, erschließt sich mir nicht. Ich werde freundlich begrüßt und von Kindern nach dem Namen gefragt. Viel mehr ist nicht zu sagen, oder es erübrigt sich aufgrund von Unterschieden in Sprache und Kultur.

Manche laufen wie ich am Strand entlang – woher sie kommen – wohin sie gehen – wer weiß das schon.

Das ist doch das Einzige, was man hier machen kann. Das Meer ist Badewannen warm. Nicht wirklich eine Abkühlung. Doch man kann es genießen – stundenlang.

Wir gehen unseren Strand bis zu dem Punkt, wo Felsen bis an das Meer ragen. Wir wollten schauen, ob hier Fische sind zu finden. Haben aber leider keine Schwimmschuhe und es gibt Seeigel. Hinter den Felsen geht wieder ein langer Strand los. Wir kehren um.

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