Lake Elementaita: Wir machen uns auf den Weg Richtung Masai Mara.
Wieder geht es die Landstraße entlang und wieder staunen wir über die Transportmöglichkeiten.
In Narok machen wir eine kleine Pause direkt an der Kreuzung der Hauptstraßen. Hier ist wieder einmal ein westlich angehauchtes Einkaufszentrum. Auch eine Bankfiliale und eine Toilette. Der Verkehr vor dem Gelände ist sehr wuselig. Es ist mehr ein Stehen und herumfahren um die Stehenden, denn wirklich fließend. So treibt es einige auf den Parkplatz.
Bei Mara Simba sind viele Gruppen von Frauen auf dem Weg. Woher sie kommen, wohin sie gehen – wir wissen es nicht.
Am Gate zum Masai Mara wieder das altbekannte Spiel. 🌍 Die Mamas wollen etwas verkaufen. Hier wird es uns echt zu viel. Wir müssen die Fenster schließen, da sie immer mehr ihres Verkaufsgutes ins Auto befördern. Ich weiß nicht, wie sie den Überblick behalten. Eventuell ist auch ein wenig Schwund einkalkuliert. Ich vermute, sie rechnen damit, dass wenn du erst mal was in der Hand es auch kaufen wirst. Nach dem Schließen der Fenster wird es schnell sehr warm im Wagen. So öffnen wir das Dach und warten sehnsüchtig auf unseren Fahrer, welcher gerade die Formalitäten erledigt.
Endlich drinnen im Park. Hier sind wirklich viele Tiere und wir müssen ständig stoppen. Die Mangusten ignorieren uns.
Die Zebras auch.
Ein Schakal kreuzt unseren Weg und beachtet uns auch nicht. Er ist sehr fokussiert. Worauf? Wahrscheinlich essen finden.
Unser Fahrer kommuniziert mit dem Walkie-Talkie. Irgendetwas ist gesehen worden. Er beschleunigt und donnert durch den Park. Dann stoppt er und wir warten. Plötzlich kommt ein Gepard aus dem Busch. Was für ein schöner Anblick. Er schaut sich um. Ich weiß nicht, ob er sich bewusst ist der vielen Menschen in den Fahrzeugen um ihn herum. Plötzlich kommt ein Affe. Die Augen starr auf etwas gerichtet. Die Haltung provozierend. Er beschleunigt und rennt auf den Gepard zu. Ich hätte nicht gedacht, dass der Gepard Reißaus nimmt. Doch er sieht zu, dass er Land gewinnt.
Erst als der Affe entschieden hat, dass es genug sei, kommt er zur Ruhe. Ganz geheuer scheint es ihm noch nicht. Achtsam beobachtet er alles.
Ein Kampf um die Gunst der Weibchen.
Affen in den Bäumen betreiben soziale Fellpflege.
Dann sind wir ganz nah an einem Löwenpärchen. Plötzlich steht sie auf, legt sich flach auf den Boden und der Sex beginnt. Ich habe nicht wirklich die Aushandlung des Kommenden unter ihnen mitbekommen. Sicherlich ist es sehr subtil und in einer anderen Körpersprache erfolgt. Scheint aber einvernehmlich. Wirklich lange dauert es nicht. Höchstens 10 sec, dann ein kurzes Stöhnen und das war’s.
Der Büffel schaut erstaunt.
Ein Serval streift durch die Ebene.
Die Tüpfelhyäne, kaum auszumachen in dem Gras.
Wasserbock.
Wir entdecken erst einen Löwenschwanz und etwas weiter weg Geier und etwas Braunes im Gras. Unser Fahrer biegt vom Pfad ab und sagt »Ich darf hier eigentlich nicht lang. Also nur kurz Fotos machen und zurück!« Ein Löwenpärchen hatte ein Zebra gerissen. Sie waren am Essen und offensichtlich noch ziemlich erschöpft vom Jagen.
Geier und Hyänen bekamen auch ein paar Happen.
Diese lag genau neben unserem Wagen und nahm davon kaum Notitz.
Und schon geht es weiter. Ein Rudel Löwen döste unter einem Baum.
Kaum von dem Rudel entfernt, schon wieder ein Löwe. Das war nun der Zwölfte heute. Dieser war schon sehr alt. Zu erkennen an seiner dunklen Mähne. Auch er suchte Schutz vor der Sonne im Schatten eines Baumes.
Wir fahren zum Mara Fluss. Dieser führt weiter in die Serengeti. Bekannt ist er durch zahlreiche Tierdokumentationen der großen Wanderung. Für alle Tiere ist es eine große Gefahr, ihn zu überqueren. Nicht nur die Strömung, sondern die Krokodile warten nur auf diesen Moment.
Klar machen es sich die Nilpferde in dem Fluss gemütlich. Man sollte sie niemals unterschätzen. Sie sehen sehr träge aus, aber sie können echt rennen und verstehen keinen Spaß.
Ein Krokodil – die meiste Zeit wartend – doch seine Chance wird kommen. Schlecht ernährt sieht es nicht aus.
Eine Topi-Gazelle und ihr trinkendes Junges.
Und natürlich auch hier viele viele Elefanten.




























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