Kappeln

Schleswig-Holstein

Eckernförde: Wir fahren rüber nach Kappeln. Die kleinen Dörfer durch die man hier so kommt haben schon eigenartige Namen. Dörphof, Karby, Brodersby, Rieseby, Barkelsby  um  nur  einige  zu nennenDie Kappelner Innenstadt wird hauptsächlich auf der Einkaufsmeile frequentiert.

Sonst bist du sehr alleine.

Auch der Bahnhof ist aufs notwendigste Reduziert. Minimalismus in Reinkultur.

Am Hafen an der Kaimauer ist Betrieb.

Bei diesem Schild kam ich ja in Versuchung, auch wenn ich dem Kindesalter doch schon etwas entwachsen. Dürfte ich überhaupt?

In einigen Dingen sind die Nordlichter etwas pragmatisch. Steht doch hier an dem Boot einfach Boot. Es könnt ja Jemand nicht wissen. Sollte da Karoline stehen – was würd der Zugereiste dann wohl annehmen.

Wir schleichen ein wenig an der Schlei entlang Richtung Arnis. Solch einen tiefen Regenbogen habe ich ja noch nie gesehen.

Arnis ist ein nettes kleines Dorf. Ein Rundweg, welcher am Ortseingang offeriert wird führt eher um dieses als mitten durch.

Wären da Fischer am Werke könnte man diesen bei der Arbeit zuschauen.

Und wieder ein leicht verständlicher Hinweis zu was dieser Ort gedacht. Mist und ich hab kein Flens dabei.

Die Fähre über die Schlei. Das machen wir nicht. Wir fahren in Richtung Oehe-Schleimünde. Es ist erst mal nicht so einfach da hin zu kommen. Wir nehmen die Straße Richtung Gut Oehe um dann festzustellen, dass das alles Privatbesitz ist. Letztendlich stellen wir uns in Maasholm-Bad an die Straße und laufen zum Meer.

Strand so weit das Auge reicht.

Ein wenig Gesellschaft haben wir auch. Geht es doch hier Richtung Vogelschutzgebiet.

Bei einsetzendem Regen schaffen wir es gerade zur Vogelschutzstation. Weiter dürfen wir auch nicht, sollten uns nicht kürzlich Federn gewachsen sein. Eine junge Frau sitzt in der Hütte und weiß nicht so richtig wie sie mit der Situation umgehen soll. Alle hier drinnen sind Regenflüchtlinge. Keiner schenkt der Ausstellung große Beachtung. Keiner fragt sie etwas.

Schon ist der Regen wieder vorbei. Schaut man nun aufs Meer scheint es so als ob die Inseln am Horizont fliegen.

Wir entscheiden uns der Schlei zu folgen,

Steigen auf den Hegeberg, die höchste Erhebung weit und breit. Dann noch kurz über den 10. Meridian und zurück zum Campingplatz.

Noch einmal streifen wir am Ufer entlang als ich dieses Schild entdecke. Na ja – ich sehe auch die Rinder. Mir kommen Zweifel. Will ich das wirklich. Gesund und Lecker ist ja schön und gut, doch wenn du sie vorher kennen gelernt hast?


Am nächsten Morgen geht es schon zurück.

Kurz halten wir in Razeburg um uns mit der entfernten Familie zu treffen.

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