Kalk Bay Mountain 🇿🇦

Südafrika [Western Cape]

Wir wollten auf den Tafelberg. Angekommen an der Talstation der Seilbahn wurden wir mit Horden von Wartenden konfrontiert, welche unsere Toleranzgrenze bei weitem überschritten. So fuhren wir ein Mal um den Berg nach Kalk Bay um ein wenig zu wandern. Kaum von der Straße ins Gebüsch geschlagen sind wir umringt von einem Meer aus Blumen.k-img_4147Stetig ging es bergan begleitet von dem Plätschern eines kleines Baches, welcher nicht wirklich sichtbar war. Ein Feuer hatte die ganzen Proteas verkohlt. So ragten sie nun sehr bizarr aus dem Blütenmeer . Ein kleiner Wald (Milkwood-forest) in einer Senke hatte das Inferno überstanden.

k-cimg1078Darauf folgt das Echo Valley. Wir probierten natürlich aus ob es dem Namen gerecht wird. Na ja, ein leichter Hall ist da, aber Echo?  Der nächste Wegespunkt ist das Amphitheatre. Eigentlich ist es nur eine kleine Senke umgeben von Felsen. Kurz hinter diesem ist ein stark gefurchtes Plateau (Bertie´s Balcony).

k-cimg1090Ein unheimlich friedlicher Ort mit Ausblick auf den Tafelberg,

k-img_4163und die Strände in der false Bay,

k-img_4169Wir folgern einem Pfad der leicht das Tal hinab geht. Die Vegetation ändert sich schlagartig. Nun sind es überwiegend Gräser die im Winde schwingen. Die Landschaft wird weiter und wir haben Blick auf die Silberberge.

k-img_4180Wir fühlten uns als die Einzigen hier doch dem ist nicht so.

k-cimg1110An der nächsten Gabelung stellten wir fest, dass wir in die falsche Richtung unterwegs sind. Also zurück und den einzig erkennbaren Pfad links rein. Auch dieser Weg führt uns nicht dahin wo wir wollen. Zurück im Amphitheatre wählen wir einen anderen Weg ins Spes Bonal Valley. Dort treffen wir auf den Weg, welchen wir suchten. Das Tal ist wesentlich enger. Rechts und links ragen die Felsen schroff empor. Ein leichter Wind treibt die tiefen Wolken ins Tal, was ihm einen üppigen Bewuchs beschert. Wir bewegen uns durchs Unterholz fern der Sonne.

k-cimg1116Danach geht der Weg ziemlich steil über Felsen zurück an die Küste.

Resümierend war es eine wunderschöne Wanderung, die wir jedem empfehlen können.

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Mitten auf dem Berg, beim Suchen des Weges, wollte ich in meinem iPad nachschauen wo wir sind. Das Pad war nicht in meinem Rucksack. Sehr erschreckt über dessen Verbleib kamen wir am Auto an. Es lag mitten drin, zum Glück, und keiner hatte versucht den Wagen zu öffnen. Ein Stein viel mir vom Herzen.

Wir tingelten noch ein wenig durch den Ort. Ein Grund war der, dass wir unsere Kleidung ein wenig eingesaut hatten. Da wir nur mit leichtem Gepäck reisen und in Überschätzung der Temperaturen hier, war dieses die einzige Hose die GG dabei hatte. In diesem Ort sind nur Hosen zu erstehen, welche an die große Hippie Zeit erinnern.

Am Abend war dann die Begrüßung zur Konferenz im hiesigen Aquarium. Ein sehr schöner Ort. Für diese Veranstaltung aber ein wenig ungeeignet aus meiner Sicht. Der Geräuschpegel war unangenehm und die Musiker hatten zu tun überhaupt wahrgenommen zu werden. Ganz zu schweigen wie die Fische es empfanden. Lächeln habe ich keinen gesehen. Ich habe mich schnell mit einem Glas Wein in die Weiten des Aquariums begeben um dem Lärm zu entkommen. Es hat auch was. Du stehst da vor der Glaswand und prostest den Fischen zu. Ab und zu kommt jemand vorbei um dir Hors d’œuvre zu reichen.

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