Himmelpfort 🇩🇪

Das Wochenende ist da und wir wollen irgendwie raus aus der Stadt. Natürlich wäre ein See nicht schlecht. Doch dafür gibt es so viele in der Gegend, dass es die Auswahl nicht erleichtert. Wir landen letztendlich in Himmelpfort. Dieser Ort ist eingerahmt von 5 Seen.

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Nahe der Badestelle am Stolpsee darf man für 2 Nächte mit dem Camper stehen. Entsorgung gibt es nicht, doch die Stelle ist sehr schön.

Geht man die paar Meter zum Strand, findet man auch eine Toilette. Diese ist sicher ursprünglich für die Besucher des Strandes gedacht, aber immerhin. Allzu viel Wohlbehagen sollte man sich aber nicht versprechen.

Dann kommt auch schon der Strand. Seicht geht es hinein in die Tiefe. Da der Sommer heute seinem Namen nicht gerecht wird, bin ich anfangs etwas zögerlich beim Hineingleiten in das kalte Nass. Doch wenn man erst mal drin, ist es herrlich.

Wir ziehen in des Dorfes Mitte. Gleich ist klar, wer hier zu Hause ist und wo alle Briefe der vielen Kinder an den Weihnachtsmann landen.

Ein paar bunte Häuser stehen an der Straße. Der Verkehr tendiert gegen null.

Blumenrabatten auf der einen, Bäume auf der anderen Seite.

Wir betreten das ehemalige Klostergelände und stoßen allsogleich auf die Weihnachtsstube. So mitten im Jahr ist bei mir Weihnachten nicht so im Fokus. Liegt es an dem vielen schon erlebten dieser? Egal, wenn du einen Wunsch hast, dann schreib ihn auf und wirf ihn in den Kasten!

Gegenüber ist das Brauhaus Himmelpfort. Ich lese am Eingang -Shakespeare’s sämtliche Werke leicht gekürzt. – OK – klingt auf eine Weise interessant. Wiederum lockt es mich nicht, Julia durch einen Mann vertreten zu sehen.

Weiter hinten im Garten sind die Reste des Klosters.

Wir entscheiden uns im Café ein wenig dem Konzert eines Künstlers mit Hang zum Irischen beizuwohnen. Noch sind nicht viele zugegen und viel viel mehr werden es auch nicht.

Hinter uns versinkt die Sonne.


Die vielen Seen und die Wege drumherum locken uns natürlich etwas von der Landschaft zu sehen.

Wir starten am Stolpsee und gehe erst einmal Richtung Schleuse,

weiter über die Brücke

und kommen zu dem Grabmal für die Gefallenen. Hier zweigen wir von der Hauptstraße ab.

Es geht leicht Hügelan und nach kurzer Zeit verliert sich die Befestigung des Weges. Rechts neben dem Weg ist der Hechtgraben, eine Schilf bewachsene feuchte Niederung.

Diese überquert man auf einem schmalen Deich.

Vom Weg abzuweichen, ist hier trockenen Fußes nicht möglich.

Interessant sind die Warnhinweise für alle Wanderer. Haben wir so noch nicht gesehen.

Über die Woblitz führt eine der 5 Brücken unseres Weges.

Alsbald erreicht man die Badestelle von Pian.

Weiter geht es um den Piansee vorbei am Moderfitzsee, Sidowsee und Haussee zum Stolpsee.

Schon ist das Wochenende wieder rum. Das hier ist wirklich ein schöner Flecken. Auch die Menschen, denen wir begegneten, sind sehr freundlich. Dass hier so wenige Urlauber sind, erstaunte uns ein wenig. Mag es am Wetter gelegen haben. Wir kommen wieder.

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