Coromandel 🇳🇿

Neuseeland Nordinsel


Queenstown: Schwer ist es, sich aus dieser bequemen Matratze zu schälen. Der Unterschied zu meiner Campingmatratze ist deutlich zu spüren und ich bin mir sicher, ich werde es vermissen. Glücklicherweise haben wir es nicht super eilig. Wir versuchen unser Gepäck wieder in Flugmodus zu bringen. Am Flughafen möchte uns die Angestellte nicht mit dem Koffer von 24kg einchecken. Ich vermute mal, sie ist sauer heute arbeiten zu müssen. So schichten wir ein wenig um, und schon funktioniert es.


In Auckland müssen wir uns nun von unseren Freunden verabschieden, welche zurück nach Austin müssen. Erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht. Wir haben es alle genossen.
Die Mietwagenfirma möchte meinen Führerschein nicht anerkennen. Wir brauchen eine englische Übersetzung. Ein Jeder, der den deutschen Führerschein kennt, wird sich darüber genau so wundern wie wir. Auf jenem sind nur die Worte •Führerschein• und •Bundesrepublik Deutschland• Alles andere ist mit Piktogrammen.

Joe Doe

Etwas sauer frage ich, was zu übersetzen sei. Wird dann auf der bestätigten Übersetzung stehen •hier sehen Sie ein Bild mit einem Auto drauf• das ist so, als wenn du einen mit Smiley beschreibst. Die Angestellte sagt, dass sie nichts machen kann und ihr Chef, welcher gerade in Urlaub sei, ihr diese strikte Order für alle ausländischen Führerscheine gegeben hätte. Immerhin weiß sie, dass der Führerschein gültig ist und lässt sich darauf ein, die Übersetzung für 70$ zu beauftragen, uns aber nicht so lange warten zu lassen. Was soll’s. Für ein Unternehmen am größten Internationalen Flughafen kann ich nicht verstehen, solch ein Gebaren zu praktizieren. Interessanterweise bekommen wir im Gegensatz zu ihrem alles auf englisch bestehendem Konzept einen Wagen, in dem alles auf Chinesisch beschriftet ist. Bei jedem Anlassen des Motors kommen irgendwelche Warnhinweise in dieser ach so fremden Sprache.

Wir machen uns auf nach Coromandel. Auf der Karte sieht es sehr nah aus. In Wirklichkeit braucht man fast 3 Stunden. Kaum auf der Straße, fängt es an zu regnen. Die Wettervorhersage bescheinigt für die nächsten Tage Regen. Na toll.
Wir erreichen die Coromandel Halbinsel und der Regen stoppt. Genial. Von hier aus nehmen wir die westliche der beiden möglichen Straßen, welche sehr kurvig dem Küstenverlauf folgt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung offeriert 100km/h und ich frage mich, wer denn diese jemals erreichen könnte auf dieser Straße.

Dass ich es nicht schaffe, macht mich keinesfalls trübselig, denn so habe ich die Möglichkeit, diese tolle Landschaft zu genießen. Nun geht es noch quer auf die andere Seite zu unserem Zielort Matarangi.


Ein frisch gefangener Fisch wartet schon auf dem Grill auf uns. So kann man das Leben genießen.
Ein kleiner Spaziergang beendet diesen Tag.

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