Langsam neigt sich unser Aufenthalt dem Ende zu. Wir beschließen noch eine Wanderung zu machen. Dazu fahren wir die Küste entlang bis nach Callelongue. Die Parkplatzsituation hier ist sehr angespannt. Das hatte ich nicht vermutet. 🌍
Der kleine Ort am Ende der Straße ist sicher überfordert mit den vielen Besuchern. So haben sie die Straße gesperrt. Die Willkommensstruktur hält sich in Grenzen. Dir bleibt nichts anderes übrig, als von Les Goudes zu laufen.
Richtung Calanque de Marseilleveyer gibt es zwei Wege von hier aus. Hinzu gehen wir über den Col du Sémaphore.
Der Weg vereint sich später mit dem Küstenwanderweg, auf dem so etwas wie eine Prozession stattfindet.
Sehr weit ist es nicht bis zur Calanque de Marseilleveyer. Ein kleines Restaurant Chez le Bege – schon irgendwie eine Goldgrube – ohne Wasser, Toilette und Mülleimer versorgt dich, solltest du es benötigen und auch bezahlen können. Und wieder lockt das Wasser. Immerhin ist es 21°C, also 2 Grad wärmer und daher nicht so hart im Überwinden.
Zurück nehmen wir den Weg an der Küste entlang. Herrliche Ausblicke auf das Meer, die Calanquen, die Inseln der Maire.
Der letzte Tag ist angebrochen. Ich bringe GG zu Zug. Mein Flug geht erst Abends.
Da ich nicht durch Marseille fahren möchte, wenn ich direkt auf dem Weg zum Flughafen bin, suche ich mir einen Ort an der Küste, von dem aus ich keinen Stau erwarte. Meine Wahl fällt auf Les Arnettes. 🌍
Hier spaziere ich an der Küste entlang bis zur Anse de Bonnieu. Etwas verwirrend für mich der Anblick des Horizonts. Hier alles sehr einsam und ruhig und nicht weit entfernt riesige Industrieanlagen bis hin nach Fos-sur-Mer.
Das war’s. Natürlich war die Rückreise nicht ohne Probleme. Letztendlich war ich froh einen Weg gefunden zu haben um 2 Uhr Nachts im Bett zu sein.
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