By by Neukaledonien und das Ende dieser Reise (43) 🇳🇨

Tribu de Port-Bouquet: Schlafen kann ich nicht mehr. Die Moskitos starten zu ihrem Tagewerk. Langsam verstärkt sich das surren, auch geschuldet der Leere des Mückenschutzes. Wir bekommen noch ein kleines Frühstück, dann brechen wir auf. Na so richtig konnten wir nicht in das Leben in einem Tribu eintauchen.


Am der Plage de Moara stoppen wir und machen es uns unter hohen Bäumen bequem.

Im Wasser sind viele Korallen.

Verwundern tut uns die relative Fischarmut. Dafür braucht es aber kein weites Schwimmen. So dicht am Strand habe ich seltenst Korallen gesehen.

Wir verbringen so den Tag im Schatten eines Baumes. Gegen Abend brechen wir auf. Schön ist es freudig begrüßt und erwartet zu werden. Wir beziehen unseren Bungalow im Caledonian Wake Park, bekommen unser verwahrtes Gepäck zurück und lassen den Tag ausklingen mit einem Crevette Salat.
Der folgende Tag besteht eigentlich nur aus packen und abhängen. Wir dürfen bis zum Abend in unserem Bungalow bleiben wofür wir sehr dankbar sind.
Jetzt folgt nur noch der Flug zurück. 27h lang. Und morgen geht’s zur Arbeit. Unvorstellbar.

Ok – in Tokio stehen wir am falschen Gate und werden erst beim borden rausgefischt. Schaffen es aber gerade noch zum richtigen Flieger.

Interessanter Weise hatte ich mir Japan als ein Volk von technikaffinen Menschen vorgestellt bei denen alles auf dem neusten Stand ist. Der Flughafen scheint dieses nicht zu bestätigen. Hier laufen Damen Namen rufend und mit einem Schild durch den Flughafen und suchen Gäste die nicht rechtzeitig am Gate sind. Auch beim Einchecken wird viel mit Damenpower erledigt. Die Körpersprache ist definitiv anders als überall anders.

Von Japan aus geht die Route im hohen Norden entlang. Die Sonne verschwindet wieder hinter dem Horizont und bleibt kurz dahinter für die ganze Reise weil sie es nicht schafft uns einzuholen. Morgenrot 9h lang.


Helsinki grüßt schon aus der Luft mit eisigen Flächen. Wieder einmal werden uns alle Trinkvorräte abgenommen. Was da so an gutem Trinkwasser jeden Tag auf den Flughäfen der Welt weggeschmissen wird, könnte in den Tschadsee gekippt, diesen in kürzester Zeit überlaufen lassen.

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