Alto de Garajonay 🇪🇸

La Gomera


Wenn man schon auf La Gomera, dann sollte man auch den höchsten Berg haben bestiegen. Das ist sicher nicht die generelle Vorgabe für alle Besucher der Insel. Doch wenn er schon besteigbar, dann sollte man es tun. Klar würde ich nicht den höchsten Berg der Alpen besteigen, wenn ich gerade in der Nähe. Doch hier verspricht ein gut begehbarer Weg zum Ziel zu führen. Klar ist es auch nicht das was mich verlockte, doch GG ist noch nicht hundertprozentig wieder on the trail. Wenn nun etwas schief ginge….

Die Spanier sind auch für diese Problem wesentlich aufgeschlossener, im Falle es kommt zu Ärger.

Total logisch, dass es gesünder ist zu der Frau 2m Abstand zu halten.

OK – fangen wir nun an den Berg zu besteigen. Der Parkplatz, oder sollte ich Basecamp sagen, ist oben links neben der Haupt-Pass-Strasse bei El Contadero. Als wir ihn erreichen, stoben Schauer übers Land. Ja bei solch hohen Höhen – nichts Ungewöhnliches.

Ein gepflasterter Weg startet gegenüber.

Unter der Vegetationsschicht buntes Gestein, welches man nur sieht, weil die hier einen Weg eingegraben.

So geht es weiter. Scheint nicht sehr spannend zu werden. Auch die Fernblicke scheitern an den tief hängenden Wolken.

Nach ein paar Minuten Pflasterweg biegen wir ab um einem mehr naturnäherem Pfad zu folgen. Etwas glitschig ist das Ganze ja schon.

GG schaltet auf 4 Bein Drive mit Differenzialsperre und schon ist kein Hindernis zu groß.

So geht es ein wenig durchs nasse grüne Unterholz

Der Gipfel ist schon zu erkennen.

Wir sind oben! Welch ein erhabenes Gefühl. Ok – wenn ich ehrlich bin, war mir das zu wenig fordernd und auch viel zu kurz. Wer wirklich an den Daten dieses malträtierenden Aufstiegs interessiert ist, findet sie folgend. Die einfache Wegstrecke auf den 1483m hohen Berg beträgt 1.2km, wobei eine Höhendifferenz von 117m überwunden werden muss.

Wir wären ja nicht mit lucky Joe adventure tours unterwegs, wenn nicht die Wolken aufreißen würden. So ergeben sich skurrile Kulissen um uns herum.

Der Blick zum Montana de Igualero. Mal ist er zu sehen, mal nicht.

Roque de Agando und Roque de la Zarcita spielen Verstecken. Doch ab und zu erwisch ich sie.

Manchmal kann man sogar bis nach Teneriffa rüber sehen. Ich möchte nicht warten bis der Tiede sich zeigt und auch nicht unverschämt mit meinen Wünschen sein, so machen wir uns auf den Abstieg.

Wir wählen den Pflasterweg zurück.

Das ist nicht so anstrengend. So hat ein Jeder genug Zeit, die wassergetränkten Büsche zu betrachten. Jeder dieser Tropfen spielt mit den einfallenden Strahlen der Sonne und ab und zu funkelt es dich beim vorübergehen an.


Es liegt nun wahrlich nicht auf dem Weg doch auf einem gleich wie die Straßen verschlungenem Weg kam der Wunsch nach Alojera zu fahren in mein Ohr.

Hier ist wieder das große blaue wellig Dings mit all seinen mannigfaltig Lebewesen. Ich betrachte eine Krabbe währenddessen der Rest meiner Reisegruppe frisch gegrillten Oktopus ordert. Wieder einmal ist des Einen Freud des Anderen Leid.

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